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RFJ Tirol - Mitglied werden

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ALLGEMEINE ZIELSETZUNGEN:

a. Schaffung eines grundsätzlichen Wertefundaments

- Heimat Tirol:

Die Heimat ist eines der wichtigsten Güter jedes Menschen. Im Gegensatz zu anderen Definitionen sehen wir in ihr ein örtlich abgegrenztes, durch eine bestimmte Volks- und Kulturgemeinschaft geprägtes Gebilde. Wir bekennen uns daher zu Tirol in seinen Grenzen von 1914 und seinen angestammten Volksgruppen – Deutschtiroler, Welschtiroler und Ladiner. In diesem Sinne wollen wir politisch, kulturell, wirtschaftlich und auf allen anderen Ebenen zusammenführen, was durch historisches Unrecht getrennt wurde. Die Landeseinheit ist uns ein Herzensanliegen.

Weiter muss unsere Heimat lebenswert erhalten werden: Wir wehren uns gegen jede Bedrohung, gleich ob sie von außen (Überfremdung, Transit, Kriminaltourismus, etc.) oder von innen (Störung der öffentlichen Ordnung, Vandalismus, Umweltverschmutzung, etc.) kommt.

Innerhalb unseres Landes wollen wir die kleinen Gemeinschaften stärken: Familien, Vereine, Weiler und Gemeinden sollen unterstützt werden und sich weiterentwickeln können, ohne ihren Charakter zu verlieren. Die zwangsweise Zusammenlegung von Gemeinden und Gemeindeaufgaben lehnen wir ab.

- Modernes Europa statt Völkerkerker:

Trotz des starken Bekenntnisses zu unserer Heimat Tirol und zum Föderalismus lehnen wir provinzielles Kirchturmdenken ab. Wir sind uns durchaus bewusst, dass zahlreiche Herausforderungen unserer Zeit, wie der Klimawandel, der transnationale Verkehr, die Bedrohung durch Überfremdung und die Gewährleistung des Friedens in Europa nur einer gemeinsamen Anstrengung der Staaten zwischen Atlantik und Ural, Nordkap und der Grenze zur Türkei bedürfen.

Deshalb bekennen wir uns zu einem Europa, das sich auf jene wenigen Aufgaben beschränkt, die wirklich gemeinsam besser lösbar sind, lehnen aber jeden Euro-Zentralismus und jede Einmischung in unsere inneren Angelegenheiten entschieden ab. Basis dieses Europa müssen die Errungenschaften der Aufklärung und die christlich-heidnische Werteordnung sein.

- Die germanisch – keltisch – romanisch – slawisch – finno-ugrische Völkerfamilie:

Wir wollen die angestammten europäischen Völker nicht als Gegner, sondern als uns wertorientiert und kulturell nahe stehende Partner betrachten. Zwar heben Völker und Staaten keine Freunde, sondern nur Interessen – wir sind aber der Meinung, dass zwischen den verschiedenen Ethnien Europas eine große Schnittmenge gemeinsamer Interessen zu finden ist.

Insbesondere betrifft das die Abwehr des aggressiven Islam und die gemeinsame Verteidigung gegen die Überfremdung durch kulturfremde Menschen insbesondere aus Afrika und Vorderasien. Gemeinsam wollen wir danach streben, unseren Kontinent für uns lebenswert zu erhalten!

- Echte Kameradschaft:

Neid, Intrigen und Profilierungssucht haben in unserer Gemeinschaft nichts verloren. Nur wenn wir zusammenstehen, können wir etwas erreichen. Wir erwarten, dass sich jedes Mitglied seinen Fähigkeiten entsprechend einbringt – es macht weder Sinn, in einem Verein Mitglied zu sein, für den man sich nicht engagieren will, noch macht es Sinn, nach Ämtern und Positionen zu streben, für die man nicht geeignet ist.

Wir wollen keine „Schönwetter-Kameradschaft“, die sich nur beim Feiern und Abhängen gut versteht, sondern einen echten Bund, der auf Opferbereitschaft, Ehrlichkeit und Mut basiert.

- Unser Staat – Bekenntnis zur Autorität:

Wir wollen einen schlanken, aber starken Staat. Das bedeutet, der Staat zieht sich auf die notwendigsten Regelungsgebiete zurück, agiert innerhalb dieser Regelungsgebiete aber mit einer Politik der Stärke.

Die Autorität dieses Staates darf nicht in Frage gestellt werden. Aktionen politischer Mitbewerber, wie die Herabwürdigung von Symbolen des Staates oder die Umtextung von Hymnen, lehnen wir entschieden ab.

- Bekenntnis zum freien, selbstbestimmten, wehrhaften Volk unter Waffen:

Der freie Bürger steht im Mittelpunkt unseres Menschenbilds. Insbesondere lehnen wir Eingriffe in die Privatsphäre und die Meinungsfreiheit durch einen Überwachungsstaat, sowie Eingriffe in das Eigentum ab. Wer eine Meinung hat, soll auch dazu stehen können, ohne sich vor Gericht wiederzufinden und wer sich etwas geschaffen hat, soll sich auch der Früchte seiner Arbeit erfreuen können, ohne durch eine überzogene Abgabenlast oder diverse polizeiliche Vorschriften beschränkt zu werden.

Zur Freiheit gehört für uns auch das Recht zur aktiven Teilnahme an der politischen Willensbildung jenseits von Wahlen. Wir wollen eine Kultur der Volksabstimmungen, wie sie unser Nachbarland Schweiz kennt.

Ebenso treten wir für ein liberales Waffenrecht ein, das es dem Bürger erlaubt, sich selbst, seine Familie und sein Eigentum zu schützen.

- Bekenntnis zum Militär und zur Geschichte unserer Vorväter:

„Wer den Frieden liebt, der rüstet zum Krieg“ – so frei übersetzt ein altes lateinisches Sprichwort. Ein Staat ohne Waffen lockt geradezu Feinde an und präsentiert sich seinen Nachbarn als leichte Beute auf dem Silbertablett. Der Friede kann nur dann erhalten werden, wenn eine entsprechend starke und gut gerüstete Streitmacht Aggressoren abschreckt.

In diesem Sinne bekennen wir uns zum Bundesheer und zur allgemeinen Dienstpflicht. Wir lehnen jede Form von Aggressionskriegen ab, fühlen uns aber im Sinne des Landlibells von 1511 zur Verteidigung der Landesgrenzen und zum wehrhaften Schutz unserer Familien und unseres Volkes verpflichtet, wenn dies notwendig ist.

Wir lehnen weiter jede pauschale und ungerechtfertigte Verurteilung militärischer Einheiten der Vergangenheit ab. Insbesondere wehren wir uns gegen die Hetze gegen die Teilnehmer der beiden Weltkriege, welche in mannigfaltiger Weise zutage tritt. Eine Änderung oder Umdeutung von Kriegerdenkmälern kommt für uns ebenso wenig in Frage, wie die Aberkennung von Ehrengräbern für Kriegshelden. Allfällige Verbrechen einzelner Kriegsteilnehmer sind mit deren Tod getilgt und sollen uns nicht belasten.

- Anstand und Solidarität:

Wir erwarten von unseren Mitgliedern, dass sie einer Ausbildung, einer Erwerbsarbeit oder der Rolle als erziehender und haushaltsführender Elternteil nachgehen bzw. zumindest bemüht sind, ehrliche Arbeit zu finden.

Wir erwarten weiter, dass Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit, Sauberkeit, Selbstdisziplin und Höflichkeit für unsere Mitglieder keine Fremdwörter sind. Ein Zusammenleben in einer Gemeinschaft kann nur dann funktionieren, wenn man einander kameradschaftlich und hilfsbereit gegenübersteht und Verhaltensweisen bzw. Erscheinungen vermeidet, welche anderen zum Nacheil gereichen.

Bei der Vielzahl an Gesetzen, die unser Staat uns auferlegt, kann man leicht aus Unachtsamkeit, Unwissenheit oder aufgrund externer Umstände vor dem Richter landen. Ein Problem stellt es aber dar, wenn vorsätzlich Straftaten zum Nachteil anderer verübt werden. So brauchen wir keine Mitglieder, die nicht zwischen mein und dein unterscheiden können oder einen Hang zum Vandalismus haben.



b. Inhaltliche Speerspitze innerhalb der freiheitlichen Bewegung:

Ziel muss es sein, einerseits den RFJ nicht Kostüm-Nazis und Nostalgie-Schwärmern zu überlassen, andererseits aber auch nicht dem ideologischen Gedanken einer „besseren ÖVP“, den manche Kreise innerhalb der FPÖ vertreten, zu verfallen. Der RFJ will moderne, auf die Probleme der Zeit bezogene, aber dennoch wertorientierte rechte Politik betreiben.

Der RFJ wird in regelmäßigen Abständen seine Standpunkte evaluieren und ggf. überdenken.

Leitbild - Inhaltliche Präzisierung